Chinas straffere Geldpolitik

Die chinesische Zentralbank erhöhte am Sonntag erneut den Prozentsatz für die Reserven, die die großen Banken bei ihr vorhalten müssen.
Damit soll dem Markt unmittelbar Liquidität entzogen werden, weil die Banken so weniger Geld zur Kreditvergabe zur Verfügung haben. Seit Oktober hat die Chinesische Volksbank damit die Mindestreserveanforderungen sieben Mal verschärft. Anfang April erhöhte sie zudem den Leitzins. Die weitere Straffung der Geldpolitik unterstreicht die Entschlossenheit von Zentralbank und Regierung, die Preise im Zaum zu halten. Inflation ist derzeit das größte Problem in China.

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