Dillemma

Die deutschen Autokonzerne stehen vor einem Dilemma. Zurzeit können Volkswagen, BMW oder Daimler kaum genügend Fahrzeuge herstellen, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen.

Gleichzeitig wir das Ende die Ära der fossilen Brennstoffe herbei geredet. Darüber hinaus verschiebt sich die Zielgruppe der Autobauer. Auf der Wunschliste eines durchschnittlichen 18-Jährigen Deutschen steht wohl eher ein i-Phone als ein neuer Golf, wenn er diesen Wunsch bisher entbehren musste.
Klaus Stricker, Partner und Autoexperte der Beratungsgesellschaft Bain & Company, skizziert die Lage der Branche wie folgt: „Während in den etablierten, gesättigten Märkten insbesondere in den Metropolen alternative Mobilitätsmodelle entstehen, wird das traditionelle Geschäftsmodell in den Wachstumsmärkten noch lange Zeit tragen.“ Die Autoindustrie hat es also mit einer Verschiebung der Absatzmärkte in die ehemalige Peripherie zu tun, was sie in ihren Geschäftsmodellen umsetzten muss.

Quelle: dpa

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