Gewinneinbruch bei H&M

Aufgrund steigender Rohstoffpreise sacken die Einnahmen des schwedischen Modehauses zusammen.

Der Vorsteuergewinn bei H&M sank im zweiten Quartal um 20 Prozent in ein Minus von circa 628 Millionen. Damit lag der Ertrag deutlich unter den Erwartungen.Höhere Preise für Baumwolle und ein angestiegenes Lohn-Niveau in Asien hinterließen deutliche Spuren. Die Mehrkosten wurden allerdings nicht über Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben.

Der schwedische Modekonzern lässt seine Kleidung zu einem größeren Teil als beispielsweise der spanische Konkurrent Zara in Asien produzieren. Zudem ist H&M viel gewichtiger in Europa positioniert, dadurch aber von Verbrauchern abhängig, die wegen staatlicher Sparprogramme weniger Geld ausgeben.

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