Prozesskostenhilfe-einer geht noch!

Die Financial Times Deutschland weiß irgendwie immer alles, wenn es um Versicherer in Deutschland geht.
Das hängt u.a. damit zusammen, dass es im Redaktionsbüro von „Legende“ Herbert Fromme Journalistinnen wie Anja Krüger gibt.

Ganz zu schweigen, dass es aus unserer Sicht kaum einen Versicherungs-Journalisten in Deutschland gibt, der so erfahren ist, wie Fromme selbst, der auch mal zu schmerzhaften Themen Stellung bezieht. Aber genug der lobenden Worte. In einem lesenswerten Beitrag schreibt Anja Krüger über den Kölner Rechtsschutzversicherer Roland, der eine besondere Marketingstrategie gewählt hat: Er will künftig Versicherungsvermittler darauf hinweisen, dass Roland die Kosten für mögliche Verfahren trägt (= Prozesskostenfinanzierung) und damit gefrusteten Anlegern eine Perspektive geben. Die Entscheidung über die Finanzierung soll vom Einzelfall abhängen. Künftig können Vermittler damit direkt auf diese Möglichkeit hinweisen. Das könnte natürlich ein Zugpferd und Türöffner für Abschlüsse werden. Pfiffig, wenn es funktioniert. Allianz hatte ja offensichtlich den gleichen Gedanken (siehe unsere Berichterstattung) und musste sich dann wieder vom Markt verziehen.

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