USA:Zocken die AMIS BP ab?

Der britische Ölkonzern BP hat zu hohe Ausgaben für die Entschädigung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beklagt.

In einem 25-seitigen Bericht kritisierte der Konzern am Donnerstag den Verwalter des Entschädigungsfonds, Kenneth Feinberg, dafür, mögliche zukünftige Schäden zu hoch anzusetzen.BP argumentierte, es gebe «keine glaubwürdigen Argumente dafür, einen künstlich hohen Faktor für künftige Verluste anzusetzen, der vollkommen auf der Unsicherheit über Zukunftsaussagen basiert und von der reinen Möglichkeit ausgeht, dass künftige Schäden entstehen könnten».
BP selbst hatte Feinberg vor acht Monaten zum Verwalter des Entschädigungsfonds ernannt. Dieser geriet auch unter Druck der Opfer der Ölkatastrophe: Diese kritisierten, die künftigen Risiken würden unterschätzt.

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