Sutor Bank – ein verärgerter Kunde

Über die Sutor Bank und den Vertrieb MultiiInvest kann man viel im Internet lesen, leider nur wenig Gutes. Gestern erreichte uns eine Zuschrift, na nennen wir es mal eines unzufriedenen Kunden. Glaubt man dem Internet, hat die SUTOR Bank davon so einige.
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Jahren habe ich ein Wertpapiersparvertrag abgeschlossen, welcher das Geld aus meinen VWL des Arbeitgebers in einem Fond anlegt. Die Anteile werden in einem Depot bei der Sutor Bank gelagert! Nach einigen Jahren teilte mir die Sutor Bank mit das in den Wertpapiersparvertrag nicht weiter eingezahlt werden könne und deswegen ein neuer Wertpapiersparvertrag eröffnet werden würde, falls die Zahlungen weitergehen.
Da ich nichts unternommen habe wurde ein neuer Wertpapiersparvertrag angelegt. Was ich erst später, mit den Depotauszügen, erfahren habe ist, das mit dem neuen Vertrag auch ein neues Depot angelegt wurde. Auf meine Nachfrage wurde mir mitgeteilt das ein führen beider Verträge in einem Depot dazu führen würde das auch die Anteile des ersten Vertrages weiterhin mit der Sperre des zweiten Vertrages geführt werden würden.
Also hatte ich zwei Depots mit den dazugehörigen Gebühren! Die Gebühren des ersten Depots wurden natürlich nicht von den Sparbeträgen des 2. Vertrages abgezogen, so wie die Gebühren des 2. Depots, sondern durch Verkäufen von Anteilen aus meinem 1. Vertrag!
Da durch die feste Sparsumme und die schwankenden Werte der Anteile nie eine glatte Anzahl von Anteilen in einem Depot enthalten ist kam es zu Problemen beim Übertrag in ein anderes Depot. Die aufnehmende Bank konnte nur ganze Anteile übernehmen.
Ich erteilte also den Auftrag die überzähligen Kommastellen der Anteile zu verkaufen. Anschließend sollten alle Anteile übertragen werden, wobei anfallende Kosten/Gebühren von einem angegeben Konto eingezogen werden sollten. Hierbei erfolgte der ERSTE Fehler bei der Sutorbank! Es wurden >aus versehen< alle Anteile Verkauft und das Depot geschlossen! Nach meine Beschwerde und der Rücküberweisung wurde das Depot wieder eröffnet und alle Wertpapiere wieder eingebucht. Da der Vertrag vor 2009 bereits geschlossen war, waren alle Anteile steuerfrei beim Verkauf! Ob die wieder eingebuchten Anteile auch alle als steuerfrei beim Verkauf eingebucht wurden, steht noch nicht fest! Auf jeden Fall wurde die anteilige Depotgebühr wieder durch Verkäufe von Anteilen beglichen!
Somit war der Bestand wieder geringer geworden! Ein neuer Auftrag zum Verkauf der überschüssigen Kommastellen wurde ausgeführt!
Ein neuer Auftrag zum Übertragen der vollständigen Anteile und zur Deckung der anfallenden Kosten/Gebühren aus einem angegebenen Konto wurde erteilt! Dabei erfolge der ZWEITE Fehler bei der Sutorbank! Anstelle die vollzähligen Anteile zu übertragen und die Kosten/Gebühren aus dem angegeben Konto zu decken wurden wieder Anteile, zur Deckung der Fremdgebühren des ausländischen Lagerstelle, verkauft und die restlichen Anteile übertragen! Der Bestand ist also ein weiteres Mal gesunken!
Alle Vorgänge wurde von der Sutorbank ohne vorherige Rücksprache mit mir durchgeführt!
Sobald die Anteile im Depot meiner anderen Bank enthalten sind werde ich wissen ob die Anteile weiterhin vor 2009 gekauft wurden oder erst vor ein paar Tagen/Wochen!

Ein verärgerter Kunde der Sutorbank

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