Kritik am Atomausstieg

Der Vorsitzende der Ethik-Kommission kritisiert das beschlossene Ausstiegsdatum.

Kommissions-Vorstand Töpfer geht nicht davon aus, dass für ein Löslösen von der Kernkraft eine Zeitspanne wie die derzeit von der Regierung beschlossene nötig sei. Nach seiner Meinung ist ein Ausstieg auch früher möglich, der angestetzte Zeitraum gehe nicht konform mit den Empfehlungen der Experten.

Der Energiekonzern RWE zieht zum Entschluss der Bundesregierung derweil rechtliche Schritte in Erwägung, da das Datum nicht den Unternehmens-Vorstellungen entspricht. Zudem äußert auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Kritik am Ausstiegs-Zeitpunkt, der keine adäquate Reaktion zu den Folgen der Atomkatastrophe in Japan darstellt.

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